Luftikus

Ringen und Raufen

Ringen und Raufen Wir bieten den Kindern unserer Kita an dem Sporttag (Donnerstags) das Ringen und Raufen in der Turnhalle der Wicherngrundschule an.
Die Kinder sollen beim Ringen und Raufen die Möglichkeit haben, sich Herausforderungen und Grenzsituationen zu stellen. Das Kämpfen bietet sich hierfür geradezu an. Langes Augenmerk liegt zunächst auf einfachen Ring- und Raufspielen, bis hin zu kleinen Wettkämpfen innerhalb der Gruppe, wo sich die Gleichstarken miteinander vergleichen können.
Mit den Kindern erarbeiten wir gemeinsam feste Regeln. Somit wird z.B. in der Gruppe erlernt, den anderen Gegenüber zu respektieren und wenn der Partner „Stopp“ ruft inne zuhalten in der Bewegung. Eine weitere Regel des Respekts ist sich vor dem Ringen und Raufen zu verbeugen.
Die Kinder stellen sich beim Ringen und Raufen der Herausforderung, mit ihrem Gleichgewicht und dem des Partners zu spielen. Dabei erleben sie die eigene körperliche Kraft und Geschicklichkeit, sowie die des Partners im wahrsten Sinne des Wortes hautnah.
Die Kinder können dadurch ihren Körper besser kennen lernen und können so ihre Stärken spielerisch entwickeln.

Pädagogische Perspektiven beim Ringen und Raufen

  • Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen.
  • Wahrnehmungsfähigkeiten verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern.
  • Das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen.
  • Sich körperlich ausdrücken, Bewegungen gestalten.
Ziele des Ringen und Raufens

Ringen und Raufen
  • Entwicklung sozialer Kompetenzen
  • Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation
  • Akzeptieren individueller Fähigkeiten
  • Bereitschaft zu partnerschaftlichem Verhalten
  • Entwicklung von konditionellen bzw. koordinativen Fähigkeiten
  • Spaß und Freude an der körperlichen Auseinandersetzung
Sicherheit beim Ringen und Raufens

  • Rücksichtsnahme und Verantwortungsbewusstsein Gegenüber dem Anderen
  • Verzicht auf eigene Vorteile
  • Hinweise auf mögliche Gefährdungspotentiale (Matten, Heizkörper, Fingernägel, Schmuck etc.)
  • Bei direkter Partnerarbeit auf gleichschwere Partner achten
  • Erarbeiten der „Stopp Regel“ bei direktem Körperkontakt
  • Respekt vor dem Partner zeigen